Univ.-Prof. em. Dr. med. Klaus Scheuch

Biografie

 

Facharzt für Arbeitsmedizin, Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, Zusatzbezeichnung Umweltmedizin

Honorararzt ZAGS GmbH, Betriebsarzt

1982 – 1993 Berufung auf den Lehrstuhl Arbeitshygiene/Arbeitsmedizin und Leitung des Instituts der Medizinischen Akademie Dresden (MAD)

1993 – März 2010 C4-Professor für Arbeitsmedizin und Direktor des Instituts und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der TU Dresden

1988 – 1991 Prorektor für Naturwissenschaften und Medizinische Forschung der Medizinischen Akademie Dresden

1989 und 1991 Mitglied von WHO-Expertengremien: „Mental Health and well being“ und „Consultation on Approaches to stress management in the community setting“

1990/1991 Aufbau des postgraduierten Studienganges Gesundheitswissenschaften und Public Health sowie Vorbereitung des Forschungsverbundes Public Health in Sachsen

1992 2. Sprecher der Arbeitsgruppe Public Health in Osteuropa

seit 1991 Vorsitzender der Akademie für Gesundheit in Sachsen e. V.

1994/1995 Gastprofessor an der Universität Wien zum Thema Stress

1999- 2015 Leiter/Direktor des Zentrums für Arbeit und Gesundheit Sachsen (ZAGS) der GWT-TUD GmbH

2005 – 2010 Leiter des betriebsärztlichen Dienstes des Universitätsklinikums Dresden

Mitglied von wissenschaftlichen und Fachgremien

 

1998 – 2005 Mitglied Interdisziplinärer Arbeitskreis Lärmwirkungsforschung beim Umweltbundesamt

2000 – 2011 Mitglied ärztlicher Sachverständigenrat Berufskrankheiten beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales

2002 – 2011 Mitglied Ausschuss Arbeitsmedizin der Bundesärztekammer

2002 – 2006 Mitglied Ausschuss Arbeitsmedizin des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften

2003 – 2006 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V.

2008 – 2012 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

06/2012 stellv. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

2013 erneute Berufung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin für die Dauer von vier Jahren, weiterhin stellv. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates

Weiter- und Fortbildung von Ärzten

 

Aufbau und wissenschaftlicher Leiter des Weiterbildungskurses zum Facharzt Arbeitsmedizin/Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin mit 360 Std./Kurs, von 1999 bis 2012 wurden unter Leitung von Prof. Scheuch 16 Kurse durchgeführt.

Aufbau und Leitung des Fortbildungskurses „Medizinische Begutachtung“ mit 60 Std. an der Sächsischen Landesärztekammer, seit 2006 wurden unter Leitung von Prof. Scheuch vier Kurse durchgeführt.

Regelmäßige Übernahme von Kursen an der Sächsischen Landesärztekammer:

Kurs zur Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)

Kurs Weiterbildung Sozialmedizin in Sachsen

Betriebsärztlich relevante Forschung

 

Kennzeichen der Arbeit des Instituts und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin sowie des Zentrums für Arbeit und     Gesundheit Sachsen war und ist die enge Verbindung zwischen Forschung und Praxis

Im Folgenden eine Auswahl relevanter interdisziplinärer mehrjähriger Forschungsprojekte zu Inhalten und Aufgaben der Arbeitsmedizin und der betriebsärztlichen Tätigkeit:

„Lehrertätigkeit, Lehrerpersönlichkeit und Lehrergesundheit“ zusammen mit Pädagogen, Psychologen, Psychiatern, Phoniatern, 1984-1990

„Entwicklung eines präventiv ausgerichteten Arbeits- und Gesundheitsschutzes“, 1991-1995 mit Sozialwissenschaftlern, Psychologen, Arbeitswissenschaftlern, Finanzierung BMBF

„Psychosoziale Einflussfaktoren auf die Entwicklung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Berufsgruppen im sozialen Bereich“ mit Psychologen, Informatikern, 1991-1994, Finanzierung BMBF

„Bilanzierung der Arbeitsschutzforschung“ mit Arbeitswissenschaftlern, Arbeitssoziologen und Psychologen, 1998-2000, Finanzierung BMBF

„Effektivität und Effizienz der betriebsärztlichen Betreuung von Klein- und Mittelbetrieben“ mit Systemkonzept Köln, 2000-   2002, Finanzierung BAuA

„Netzwerk Arbeitsforschung: Forschungs-Qualifizierungs-Modell Dresden (FQMD)“ mit Arbeitswissenschaftlern, Psychologen, Betriebswirtschaftlern, Soziologen, Philosophen, 2002-2005, Finanzierung BMBF

„Lange Lehren“ mit psychosomatischen Kliniken, Schulpsychologen, sozialwissenschaftlichen und arbeitsmedizinischen     Einrichtungen, 2003 – 2008, Finanzierung Bundesministerium für Arbeit und Soziales

„Rolle psychischer Faktoren in der betriebsärztlichen Tätigkeit“ mit der Bergischen Universität Wuppertal 2001, Finanzierung BAuA

„Netzwerk für gesunde Beschäftigte in Kindertagesstätten“ mit Psychologen, Pädagogen u. a. 2003-2008, wird fortgeführt, Finanzierung Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit u. a.

„Arbeitszeit und Tätigkeitsanalyse bei sächsischen Gymnasiallehrerinnen“ mit Lehrerfachverbänden, 2000-2001

„Ökonomischer Arbeitsschutz durch Benchmarking“ mit Betriebswirtschaftlern, Arbeitswissenschaftlern, Psychologen, 2006-2008, Finanzierung BMBF

„Betriebsärztliche Prävention durch Früherkennung eines Metabolischen Syndroms und Zahnbehandlungsbedürftigkeit von Betriebsangehörigen“ mit Internisten, Informatikern, Zahnärzten 2005-2008, Finanzierung BMBF

„Primärprävention in der Interaktion zwischen Schülern und Lehrern im Setting Berufsschule“, 2005-2008 mit Psychologen, Finanzierung BMBF

„Qualität in der Prävention – Modul 9: Qualität in der betriebsärztlichen Betreuung“, 2005 – 2009, Finanzierug Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

„Ermittlung des Zeitbedarfes von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit“ mit Arbeitswissenschaftlern,  2008 – 2009, Finanzierung Berufsgenossenschaft ETF

Gesundheitsprojekte mit wissenschaftlicher Unterstützung bei den Dresdner Verkehrsbetrieben AG, der Thyssen Krupp Stahl AG Duisburg, den Elbe Flugzeugwerken u.a.

Informationen zu den Forschungsprojekten über Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der TU Dresden.

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/medizinische_fakultaet/inst/ias

Auszeichnungen

 

1989 Ehrenmitglied der Bulgarischen Gesellschaft der Hygiene

2004 österreichische Medaille für Verdienste um die Arbeitsmedizin

2007 Joseph-Rutenfranz-Medaille für Verdienste um die Arbeitsphysiologie

2008 Ehrenmedaille des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW)