Zentrum für Arbeit und Gesundheit Sachsen

Kompetenzzentrum für Lehrberufe

Das Kompetenzzentrum für Lehrberufe ist die zentrale Einrichtung des Zentrums für Arbeit und Gesundheit Sachsen für die Betreuung der sächsischen Lehrerinnen und Lehrer. Der Auftraggeber ist die Sächsische Bildungsagentur.

      

Angeboten wird das gesamte Spektrum der Arbeitsmedizin, angefangen von der betriebsärztlichen Betreuung nach           § 3 Arbeitssicherheitsgesetz bis hin zu spezialisierten Untersuchungen der Vitalitätsdiagnostik, mit der eine genaue Erhebung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit und sozialen Kompetenz möglich ist. Nahezu alle Leistungen können an den Schulen erbracht werden. Nur für einige spezielle Untersuchungen wie bei der Schwangerschaftsvorsorge und bei gutachterlichen Fragestellungen müssen die Beschäftigten direkt in ausgewählte arbeitsmedizinische Einrichtungen kommen.

Alle Schulen werden von einem fest zugeordneten Betriebsarzt(-in) betreut, der für seine Einrichtungen unmittelbar verantwortlich ist. Die Betriebsärzte verfügen über die notwendigen arbeitsmedizinischen Qualifikationen und sind in der Regel Fachärzte für Arbeitsmedizin oder Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin. 
Poster „Arbeitsmedizinische Betreuung an Schulen in Sachsen“ ansehen
 

In diesem Flyer sind wesentliche Inhalte der arbeitsmedizinischen Betreuung der Lehrkräfte in Sachsen aufgeführt.

ZAGS-Flyer für Lehrberufe
 

Es gibt eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Kompetenzzentrum für Lehrberufe und dem Institut und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin der TU Dresden. Dadurch ist ein unmittelbarer Transfer der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Lehrerforschung in die betriebsärztliche Praxis gegeben.


Vertragsdiskussion mit der Leitung der Sächsischen Bildungsagentur (SBA)

Direktor der SBA besucht das Zentrum für Arbeit und Gesundheit Sachsen der GWT-TUD GmbH


Frau Berlitz-Kapolke, Herr Bélafi, Herr Prof. Scheuch, Herr Groß, Herr Onischka  (von links nach rechts)

Seit 10 Jahren betreut das Zentrum für Arbeit und Gesundheit Sachsen mit seinem Kooperationspartnern alle Schulen und Regionalstellen in Sachsen betriebsärztlich. Auf der Grundlage gesetzlicher Vorgaben werden in den mehr als 1.500 Schulen vor Ort Gefährdungsbeurteilungen durchgeführt, den mehr als 30.000 Lehrern und Beschäftigten werden arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen zum Erhalt und Förderung von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit angeboten. 24 Ärzte tragen dazu bei, dass diese betriebsärztliche Betreuung in den letzten Jahren zunehmend konkrete Gesichter bekommen hat. Der Direktor der Sächsische Bildungsagentur (SBA) Herr Bélafi nahm dieses Jubiläum und die kürzlich stattgefundene Vertragsunterzeichnung zum Anlass, um mit Frau Berlitz-Kapolke, Referatsleiterin des Referates 11 der Regionalstelle Chemnitz und Herrn Onischka, Leiter der Leitstelle Gesundheits-, Grundschutz-, Sicherheitsmanagements (LGGS) unter Teilnahme von Herrn Groß, Kaufmännischer Leiter GWT-TUD GmbH „vor Ort“ den Dank allen Beteiligten für die bundesweit beispielgebende betriebsärztliche Betreuung auszusprechen.

 

Allgemeines & Aktuelles

• Sonderdruck des Artikels "Primärprävention in der Interaktion zwischen Schülern und Lehrern - Ein interdisziplinäres          modulares Programm für psychische und psychosomatische Beeinträchtigung im Setting Berufsschule" für die Zeitschrift    Das Gesundheitswesen. Eine Zusammenarbeit von E. Haufe, C. Winkelmann, W. Hacker und Prof. Scheuch. 
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• "Lehrergesundheit" - der Artikel in der Mai-Ausgabe 2015 im Deutschen Ärzteblatt befasst sich mit den häufigsten               Erkrankungen von Lehrern und Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit. 
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• Das „Dresdner Modell“ für die arbeitsmedizinische Betreuung von Lehrkräften ist im Jahr 2008 mit dem IAS (Institut für       Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung)-Stiftungspreis ausgezeichnet worden. Dreieinhalb Jahre hatten Dr. Reingard Seibt,     Dr. Udo Rehm und Prof. Dr. Klaus Scheuch vom Institut und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin an der                   Technischen Universität Dresden systematisch den Gesundheitszustand der Lehrer in Sachsen untersucht. Bei dem           interdisziplinären Projekt, an dem Mediziner und Psychologen beteiligt waren, wurde ein arbeitsmedizinisch-                       psychologisches Vorsorgekonzept entwickelt, das speziell auf die besonderen Arbeitsbelastungen im Lehrerberuf               abgestimmt ist. 

Pressemitteilung zur Verleihung des IAS-Stiftungspreises 2008 ansehen 
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• Analyse von arbeitsbezogenen Merkmalen und Gesundheit bei jüngeren und älteren Lehrkräften – Schlussfolgerungen       für Verhaltens- und Verhältnisprävention (Stefan Ulbricht, Katrin Neustadt, Reingard Seibt - Technische Universität             Dresden, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin, 2015)

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• In Heft 1.2014 der Zeitschrift Arbeitsmedizin-Sozialmedizin-Umweltmedizin (ASU) erschien ein Institutsportrait des               Zentrums für Arbeit und Gesundheit Sachsen.

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• Bestellung von Herrn Prof. Dr. med. Klaus Scheuch zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Instituts für               Lehrergesundheit der Universität Mainz durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur             Rheinland-Pfalz im Jahr 2012 

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Prof. em. Dr. med. habil. Klaus Scheuch
Prof. em. Dr. med. habil. Klaus Scheuch